Port Louis

Die Hauptstadt von Mauritius

Port Louis ist die Hauptstadt Mauritius sowie kommerzielles und administratives Zentrum der Insel. Hier kann der Besucher einen Querschnitt durch die mauritianische Bevölkerung erleben. Ein Besuch gehört zu den Highlights eines jeden Mauritiusaufenthaltes. Die Hauptstadt ist eine der ältesten Siedlungen der Insel. Mit ihren breiten Alleen und den vielen, schönen alten Gebäuden erinnert sie an die Kolonialzeit. Port Louis liegt an der Nordwestküste der Insel. Im Hinterland liegende Bergrücken schützen die Stadt vor den südöstlichen Passatwinden. Zum Meer hin gibt es kleinere Hügel, die einen guten Panoramablick über die insgesamt recht lebendige Stadt bieten.

Der Zentralmarkt

Der Zentralmarkt ist der Besuchermagnet der Hauptstadt. Es bietet sich ein farbenprächtiges Bild: Obst und Gemüse stapeln sich abenteuerlich auf den Marktständen, Verkäufer buhlen um die Gunst der Kunden, es wird auf allen Sprachen der Insel gehandelt. In einem zweiten Marktgebäude werden hauptsächlich Souvenirs, wie T-Shirts, Basttaschen und Pareos angeboten.

Caudan Waterfront

Das Vergnügungszentrum beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, ein Fünfsterne-Hotel und ein Casino. Caudan Waterfront lädt zum Bummeln, Shoppen und Flanieren ein. Im Hafenbecken ankern viele prächtige Yachten und von hier aus wird auch eine Hafenrundfahrt angeboten.

Fort Adelaide

Einen schönen Panoramablick über die Hauptstadt bietet Fort Adelaide. Die Festung wurde 1840 von den Briten erbaut. Heute finden dort öfters Freiluftkonzerte statt.

Champs de Mars

Pferderennen ist auf Mauritius ein Sport, der die Massen anzieht. Am Wochenende drängen sich über 20'000 Besucher auf der Rennbahn und versuchen ihr Glück beim Wetten. Auch die Besucher der Insel sollten sich dieses nicht entgehen lassen.

Chinatown

Rund um die Strasse Rue Dr. Sun Yat Sen spielt sich das chinesische Leben auf Mauritius ab. Den Besucher erwarten kleine Geschäfte und Boutiquen, in denen z.B. allerlei traditionelle Heilmittel zu erwerben sind. Auch sonst verbreiten die chinesischen Schrifzeichen, Bilder und Restaurants einen Hauch von Asien.

Regierungspalast

Den Regierungspalast, das politisch bedeutenste Gebäude von Mauritius, liess Mahé de Labourdonnais im Jahre 1740 errichten. Im Ehrenhof steht eine Statue der britischen Queen Victoria und einige große Flamboyantbäume spenden Schatten.

Stadttheater

Der neoklassizistische Bau besticht besonders durch seine schöne Architektur. Die glorreichen Zeiten des Theaters, während derer hier täglich Bälle, Vorführungen und Konzerte stattfanden sind jedoch vorbei. Heute werden dort noch ab und zu Theatervorführungen gegeben.

Thien Thane Pagode

Die achteckige chinesische Pagode bietet ein pittoreskes Bild. In ihrem Inneren erwartet den Besucher ein rot-gelber Farbenrausch und dichte Weihrauchwolken. An den Altären übergeben die Gläubigen ihren Göttern und ihren Ahnen reichhaltige Opfergaben.

Jummah-Moschee

Die Jummah-Moschee vermittelt einen Hauch von 1001 Nacht in der mauritianischen Hauptstadt. In dem strahlend weissen Prachtbau mit seinen verzierten Türmchen und Arkaden versammeln sich die Gläubigen fünfmal täglich zum Gebet.

St.- Louis-Kathedrale

Die St.-Louis-Kathedrale ist eines der ältesten Bauwerke der Insel. Das Bauwerk wurde in der Vergangenheit oftmals von Naturgewalten zerstört. Der jetztige Bau ist eine Rekonstruktion aus dem Jahre 1932. In der Nähe befinden sich einige weitere interessante Kolonialbauten, die die Vergangenheit der Stadt aufleben lassen.

Postmuseum

Nahe des Hafens befindet sich das Postmuseum. Hier kann man unter anderem Replikationen der Blauen und Orangeroten Mauritius bewundern. Zudem sind noch andere Briefmarken, Postkästen, Stempel und Frankiermaschinen ausgestellt.

Naturkundemuseum

Das Naturkundemuseum befindet sich in einer hübschen gelb-getünschten Kolonialvilla neben dem Jardin de la Compagnie. Schon seit 1831 werden dort Exponate aus dem Bereich der Naturwissenschaft gesammelt. Der Star der Ausstellung ist zweifelsohne der Dodo, Wappentier der Insel Mauritius. Der flugunfähige Vogel wurde schon im 17. Jahrhundert durch die holländischen Siedlern ausgerottet. Sein Skelett kann im Museum bewundert werden. Zudem können Vögel, Korallen, Muscheln, Schmetterlinge und andere inseltypische Tiere bestaunt werden.